Review: Pearl & The Oysters – Canned Music

Sie nennen es Laser-Gun Pop: Das Duo aus Florida verbreitet wieder gute Stimmung.

Pearl and The Oysters bestehen im Kern aus Juliette Pearl Davis und Joachim Pollack. Dazu laden sie sich Gäste ins Studio ein. Für ihre zweite Platte „Canned Music“ (Burger / Croque Madam) umfasst die Liste knapp 20 Namen. Ein großes Tohuwabohu, das sich stellenweise auch im Sound wiederspiegeln.

Laser-Gun Pop nennt die Band aus Florida ihr Genre. Es ist Psych Pop, der alt klingt und mit außerirdischen Sounds in die Zukunft geholt wird. Spacige Synthies treffen auf zauberhafte Melodien.

An manchen Stellen ist da etwas zu viel des Guten, wie etwa auf „Randi“, das eine Spur zu klebrig gerät. Auch „Jupiter“ ist eher chaotisch. Positiv stechen die reduzierten Nummern heraus.

„Kimono Elvin“ ist atmosphärisch und beherbergt eine wundervolle Melodie. Auch das Kevin Ayers-Cover von „Girl On a Swing“ ist sehr schön geworden.

Doo Wop from outer space gibt es mit „Darlin‘ II“. Auf „Cocoa Sun“ arbeiten sich Pearl and The Oysters am Tropical ab.

Fazit: Manchmal zuviel gewollt, insgesamt aber schon gut.

7.4

Fazit

7.4/10