Review: Peach Kelli Pop – Gentle Leader

Revolution im Hause Peach Kelli Pop: Auf dem vierten Album der Psych-Surf-Band aus Los Angeles ändert sich viel und alles bleibt gleich.

Nach der Record Store Day-EP „Which Witch“ erfreut uns Peach Kelli Pop mit einem weiteren Release. Mit „Gentle Leader“ (Mint Records/Bachelor Records) erscheint ein neuer Longplayer, der insgesamt vierte der Band aus Los Angeles.

Die Eckpfeiler haben sich dabei sehr stark geändert. So ist „Gentle Leader“ die erste Platte, die nicht selbstbetitelt ist. Frontfrau Allie Hanlon, die stets alle Songs geschrieben und produziert hatte, teilt sich diese Aufgabe nun.

Der alte Ty Segall-Buddy Roland Cosio (u.a. Epsilons, Fuzz) half ebenso wie Andrew Bassett von The Mean Jeans, der das Schlagzeug übernahm. Das Konzept wurde also etwas geöffnet, der Sound ist jedoch dasselbe.

Peach Kelli Pop spielen weiterhin rasanten Bubblegum-Psych-Pop, der stets sehr eingängig ist. So gehen „Hello Kitty Knife“, „Black Magic“, „Quiet“, „Black Cat 13“, „Don’t Push Me“ und „Cherry (That’s Not Her Real Name)“ direkt nach vorne.

Abwechslung bieten die restlichen Tracks. Das The Marine Girls-Cover „Honey“ ist etwas ruhiger und zurückhaltender angelegt. „Parasomnia“ ist entschleunigt und verträumt. Cosio steuert schräge Vintage-Synthie-Lines bei.

„King Size“ ist entspannt und sehr melodisch. Auch „Skylight“ gibt sich etwas ruhiger.

Fazit: Wieder einmal eine fantastische Platte, trotz der Änderungen.

7.7

Fazit

7.7/10
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