Review: Paul Leary – Born Stupid

Rock/Kinderlieder vom Butthole Surfer.

Paul Leary, mit den Butthole Surfers berühmt geworden, veröffentlicht mit „Born Stupid“ sein erstes Soloalbum seit 30 Jahren. Der Release erfolgt über das wiederbelebte, ebenso legendäre Shimmy-Disc.

Sehr viel ruhmreiche Vergangenheit, wie stet es aber um Learys Musik im Jahr 2021? Auf Discogs ist der Release unter Rock/Children’s gelistet. Und so kann man das auch grob umreißen.

Die Platte hat wenig mit dem energischen Surfers-Sound zu tun, behält sich aber die Weirdness, kippt tatsächlich dann an einigen Stellen in eine kindliche Richtung. Etwa auf „Sugar is the Gateway Drug“, das einen alptraumhaften Twist aufweist. Oder auf dem merkwürdigen „Do You Like to Eat a Cow“.

Zwei Surfers-Klassiker erhalten Neuinterpretationen. „The Shah Revisited“ lenkt den Noise Punk des Originals zur Stimmungsmusik mit Sing-a-long-Ansatz. „Gary Floyd Revisited“ gerät gefühlvoll und verträumt. Mit ein Highlight.

Auch die Cowboy-Songs „Born Stupid“ und „Mohawk Country“ wissen zu gefallen. Das walzende „Throw Away Freely“ und das elektro-swingende „Gold Cap“ eher nicht.

Fazit: Seltsam, aber hätten wir auch nicht anders erwartet.

7.2

7.2/10
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