Review: Pat Thomas – I Ain’t Buyin‘ It

Nach fünf Jahren Pause war es mal wieder an der Zeit: Das Cool Ghouls-Mitglied präsentiert sein neues Soloalbum.

Pat Thomas veröffentlichte vor gut fünf Jahren sein Solo-Debüt „Coasters Riding In The Air“. Darauf bewegte er sich vom Psych Rock seiner Hauptband Cool Ghouls weg zu einem klassischen West Coast Rock’n’Roll. Auch auf dem Nachfolger, „I Ain’t Buyin‘ It“ (Empty Cellar Records) erinnert er an frühere, womöglich goldenere Zeiten.

Es schwingt viel Frustration mit. Thomas stammt aus San Francisco und die Nähe zu Mountain View veränderte das Bild seiner Heimatstadt. Das neue Geld ist da, die Hippie-Zeiten nur noch Erinnerungen.

Sehr deutlich spricht er das Thema auf dem beschwingten „The Money Guys“ und auf dem sieben Minuten langen Schlusssong „Give The Land To The People“, bei dem er mantraartig den Songtitel wiederholt, an. Dazwischen bietet er Spaßnummern, wie „Are You Okay“ oder loungigen Art Rock auf „What Is Coming“.

Bläser sind da, auch das Piano übernimmt gerne die Führung. Es ist ein sehr satter Sound, der stets eingängig ist und große Gesten zeigt. Die Highlights sind das psychige „Alternator“ und das fuzzige „Reflection Chamber“.

Fazit: Super Album, mit der Träne im Augenwinkel vorgetragen.

8.4

Fazit

8.4/10