Review: Part Time – Spell #6

Bisher hat David Loca seinen Eighties-Sound hinter einer LoFi-Wand versteckt. Diese wird nun eingerissen.

David Loca legte sein Part Time-Projekt schon immer sehr poppig an. Es schimmerte zudem stets eine Liebe zu Eighties-Sound durch. Dagegen sprach nur die Produktion, die bisher stets sehr LoFi war. Das ändert sich nun mit „Spell #6“ (Burger / Tough Love).

Passend zu der von Loca geliebten Ära wird ein sehr cleaner Studio-Sound angelegt. Bei manchen Songs triefen die 1980er so aus jeder Pore, wie etwa auf „Shattered Love“, das man gut auf dem Breakfast Club-Soundtrack hätte unterbringen können.

Die Platte ist sehr verträumt, sanft versponnen und immer sehr zugänglich. Bruder im Geiste ist Ariel Pink und der spielt dann auch gleich auf dem angenehmen „I Can Treat You Better“ mit.

„Hide“ hat antreibende Synthies, die Gitarre bleibt aber schläfrig. Wenn dann das Piano einsetzt, brechen alle Dämme. Der Titeltrack läutet einen kurzen Bruch ein, gibt sich eher klassisch und rockig. Das folgende „The Boys That Make Her Cry“ ist dann eher knackig und mit knapp zwei Minuten Laufzeit auch sehr kurz. Zumeist bewegt sich Loca auf die Fünf-Minuten-Marke zu, reißt sie dabei mehrmals.

Sehr von Synthies geprägt ist das sehr coole „Silent Francine (MRF)“. Digital gibt es noch zwei Bonus-Tracks, die ebenfalls sehr gelungen, elegant und locker sind.

Fazit: Steht ihm gut, die dicke Produktion. Ein sehr großes Album.

8.8

Fazit

8.8/10
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