Review: Parades Against Parades – Driving Me Stoned

Die geben einen Scheiß, die jammen einfach nur, wie es ihnen Spaß macht.

Parades Against Parades, viel lässt sich über diese Band nicht herausfinden. Der Pressetext hilft leicht. Bei der Band handelt es sich um ein paar Jungs, die im Proberaum herumsaßen, kifften und etwas Musik spielten. Die Vorbilder waren Spacemen 3, The Gun Club und Howlin‘ Wolf, auch Neil Young und die Rolling Stones dienten als Inspirationsquellen.

Aus den Sessions sind einige Songs entstanden, die nun unter dem Namen „Driving Me Stoned“ via Cardinal Fuzz Records erscheinen. Sechs Tracks sind auf der Collection enthalten, dazu noch ein Remix.

Der Sound ist sehr jammy, stellenweise dahingerotzt, manchmal träge, dann wieder wild. Es ist Blues herauszuhören, dann wieder ausufernder Neil Young und melodische Rolling Stones. Laut Band waren die Tracks nie gut genug für eine große Karriere. Whatever, die Welt soll sie trotzdem hören. Und es lohnt sich auch.

„Heading Up To Head Down“ ist lockerer Jam-Rock, der sich immer wieder aufbäumt, dann in sich zusammenfällt. Könnte gut als Hintergrundmusik in einer verrauchten Bar funktionieren. „Some Sort Of Problem“ ist driftender Psych Rock, sehr packend und auch ein bisschen räudig.

Der Titelrack grooved zunächst angenehm vor sich hin, wird dann wild und schnell. Straighter kommt der breitbeinige Rock’n’Roll auf „Sonic Reaction“ daher. „Love’s Addiction“ ist sehr driftend und schräg. Nach dem reduzierten Remix von „Heading Up To Head Down“ folgt der über zehn Minuten lange Abschlusstrack „Wasting All My Time“, der kraftvoll, aber auch chaotisch ist.

Fazit: Wird man noch mal von ihnen hören? Um es mit der Band zu sagen: „I don’t give a fuck!“

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr