Review: Painted Doll – dto.

Metal-Legende Chris Reifert und Comedian Dave Hill formieren eine Psych-Stoner-Band. Klingt interessanter als es schlußendlich ist.

Chris Reifert hinterlässt seit über 30 Jahren Spuren in der Death Metal-Szene. Er ist Mitglied der legendären Death, seine weiteren Projekte haben klingende Namen wir Abscess oder Autopsy. Dave Hill ist Comedian und hat eine populäre Radio-Show. Er ist auch als Musiker tätig, unter anderem in Cobra Verde oder Valley Lodge, beides eher poppigere und straightere Bands.

Irgendwie fanden sie zusammen und formierten aus Jam-Sessions heraus die Band Painted Doll. Nun ist ihr selbstbetiteltes Debütalbum via Tee Pee Records erschienen. Die Kombination von Death Metal mit Pop Rock klingt vielversprechend, das Ergebnis ist aber belanglos.

Die Songs kratzen an harmonischem Sixties Psych, sind dann doch aber eher Classic Rock-Nummern aus dem Mainstream-Radio. Manchmal ist da mehr College Rock, dann wieder mehr Southern Rock. Die Tracks sind großteils straight und hell, auch gerne mit Riff-Einlagen versehen.

Ein paar Mal wird es dann aber doch interessant. „Hidden Hand“ ist etwa eine relaxte Stoner-Nummer, die an die frühen Desert Sessions unter Josh Homme erinnern. „Eclipse“ ist sehr heavy und proggig. Mit „Stairwell“ und „Find Your Mind“ finden sich auch zwei tolle Punk-Nummern am Ende des Albums wieder.

 

Fazit: Rock zum Nebenbeihören. Eher belangloses Werk.

5.6

Fazit

5.6/10
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