Review: PAINT – Spiritual Vegas

Pedrum Siadatian von den Allah-Las präsentiert schräge Pop-Hymnen.

Nach dem 2018er Debüt hat sich Pedrum Siadatian erneut hingesetzt, um ein neues PAINT-Album anzufertigen. Bei „Spiritual Vegas“ (Mexican Summer) arbeitete der Kalifornier erneut mit Frank Maston zusammen.

Und ein weiteres Mal haben wir es mit Weird-Pop zu tun, der sich Sixties-Psych-Anleihen sucht. Was dabei herauskommt, ist nicht ganz so schräg wie Tim Presleys Ansatz, aber auch nicht so fließend wie der der Allah-Las.

Apropos Tim Presley: Nick Murray, ehemaliger Weggefährte bei White Fence und DRINKS ist mit dabei. Außerdem spielen Jackson Macintosh (TOPS) und Siadatians Allah-Las-Kollegen.

Bei „Lanolin“ kommt der White Fence-Vergleich sehr deutlich hervor, allerdings schwingt PAINT dann doch eher zu Kevin Morby aus. Vertrackt, anspruchsvoll, aber doch noch eingängig.

Das Album eiert etwas dahin, wird vom Hit „Ta Fardah“ im Flow unterbrochen. Hier gibt es eine große Nummer, die fernöstliche Sounds mit Sixties Psych kombiniert. Dann noch der Sommersong „Land Man“ und eigentlich ist es damit schon vorbei mit der Herrlichkeit.

Der Rest des Albums plätschert etwas, sieht sich mal in den Fifties um („Why Not, Tick Tock?“), kommt dann federleicht daher („Flying Fox“). Die weiteren Tracks irrlichtern etwas dahin.

Fazit: Schön sommerlich, aber schnell weg geschmolzen.

7.2

7.2/10
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