Review: PAINT – dto.

Pedrum Siadatian, Gitarrist und Sänger der Allah-Las, legt ein erstes Soloalbum vor. Sixties Psych trifft auf LoFi-Pop, dazwischen flippen wir aus.

Hinter PAINT verbirgt sich der Sänger und Gitarrist der Allah-Las, Pedrum Siadatian. Nach der letzten Platte seiner Hauptband setzte er sich hin und spielte mit Ideen. Herausgekommen ist das selbst betitelte Debütalbum, das via Mexican Summer erschienen ist.

Siadatian nahm zusammen mit Frank Maston auf, der für warme Retro-Sounds ein Gespür hat. Diese sind dann auch omnipräsent. Die Allah-Las sind im Sixties Psych beheimatet, bei PAINT fällt das Ergebnis eher etwas freakiger aus.

Mit dabei auf dem Release sind Allah Las-Drummer Matthew Correia und Nick Murray (u.a. Drinks und früher Thee Oh Sees). Sie sind für die Percussions zuständig, die meisten Instrumente spielt Siadatian selbst.

„Daily Gazette“ ist angenehmer LoFi-Pop mit viel Sonne. Verträumter wird es mit „Plastic Dreams“. Eine unheimlich schöne Nummer. Insgesamt überwiegen die hellen, eingängigen Momente. Wenn sich auf „Silber Streaks“ die Flöte meldet, gleitet man mit einem Lächeln weg ins Unendliche.

Dennoch gibt es Freak Out-Phasen, wie auf dem vertrackten „Moldy Man“. „Just Passin‘ Thru“ ist eine schräge Schunkelnummer und mit „Wash“ wird es fast bedrückend.

Fazit: Sehr sanftes und schönes Ergebnis mit genügend Weirdness.

8.2

Fazit

8.2/10