Review: Ouzo Bazooka – Transporter

Auf ihrem dritten Album klingen die Israelis wie eine bisher noch unentdeckte Garage Psych-Band aus den 1960ern.

Zwei Alben lang verwoben Ouzo Bazooka Sounds des Nahen Ostens mit westlichem Garage Rock. Für ihr drittes Werk, „Transporter“ (Stolen Body Records / Tantana Records), ändert die Band ihren Ansatz etwas.

In den Vordergrund tritt nun surfiger und fuzzy Garage Psych. Fremde Klänge sind nur noch weit entfernt wahrzunehmen. So wirken die Israelis wie eine verloren gegangen US-Band der 1960er, die man gut im Vorprogramm von The Sonics hätte unterbringen können.

Die Neuorientierung funktioniert aber sehr gut. Waren zuletzt etwa auf der „Songs From 1001 Nights“-EP zu viele Wiederholungen vorhanden, hört sich nun alles locker und frisch an. Man spürt eine ungemeine Spielfreude.

„It’s A Sin“ führt mit einem tollen Surf-Track in die Platte ein. Könnte ein Hit werden. Dann folgt mit „Latest News“ ein Ausflug in den Hard Rock. Hier und bei „Revolution Eyes“ fühlt man sich an frühere Outputs von Ouzo Bazooka erinnert.

„Space Camel“ hat wunderbare Keyboards, die einen außerirdischen Sound erzeugen. Sehr entspannt geht es mit „Trip Train“ weiter. Auf „Killing Me“ gibt’s wieder diese fantastischen spacigen Klänge.

„Relax“ ist sehr eingängig, „Sleep Walk“ etwas sanfter. Ouzo Bazooka entlassen uns mit dem schunkelnden „Falling“.

Fazit: Ihre beste Platte und das erste Highlight 2019

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8.8

Fazit

8.8/10
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