Review: Osees – Panther Rotate

John Dwyer remixed seine eigenen Songs in Richtung Dancefloor.

Remix-Alben sind eine beliebte Kunstform. Andere Künstler legen neue Facetten offen, die in den Originalen gut versteckt waren. Die Osees veröffentlichen nun mit „Panther Rotate“ (Castle Face) ein ebensolches Remix-Album, das lose auf dem im Sommer erschienen „Protean Threat“ basiert.

Das Besondere hierbei: Leader John Dwyer hat selbst Hand angelegt und interpretiert seine eigenen Songs neu. Dabei holte er sich Inspirationen aus verschiedenen Richtungen. The Soft Machine, Aphex Twin oder Faust fallen als große Namen, aber auch Künstler aus der kalifornischen Szene beeinflussten Dwyer.

Jedenfalls rückt er den verstolperten Garage Psych mehr in Richtung Dancefloor, zu einem, auf dem man es experimenteller mag natürlich. „Scramble Experiment“ ist wuchtig und gemächlich zugleich, poltert dahin, mischt Kreischen bei.

Dafür pumpt „Toadstool Experiment“ schön vertrackt, schiebt mit der Zeit gut an. Der fette Beat auf „Terminal Experiment“ wird nicht lange gehalten, nach einem Bruch blubbert es fragil.

Das Alice Cooper-„Cover“ „Don’t Blow Your Experiment“ setzt auf Field Recordings und organische Sounds. Sehr schön! Auch toll ist das übersprudelnde „Miz Experiment“, das in unter einer Minute so viel preisgibt.

Fazit: Eigenartig und einzigartig.

8.4

8.4/10
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