Review: Oreyeon – Ode To Oblivion

Die Italiener ändern ihren Namen und loten die Grenzen des Stoner Rock aus.

Als ORION veröffentlichte man 2016 das Debütalbum „Builders of Cosmos“. Auf der neuen Platte „Ode To Oblivion“ (Heavy Psych Sounds) prangt nun der Name Oreyeon. Andere Schreibweise, selber Sound: Die Italiener arbeiten sich weiterhin am Stoner Rock ab.

Im Facebook-Profil steht als Inspiration Kyuss. Dennoch belassen es Oreyeon nicht dabei, den Sound der Legenden nachzuspielen. Es wird überprüft, was noch aus dem Genre herauszuholen ist.

Es wummert typisch und zerfasert ebenso in endlose Jams. Doch versucht die Band, andere Stile einzuweben. Auf der instrumentalen Eröffnungsnummer erscheinen Drone und Hair Metal kurz auf der Bildfläche.

Danach geht es auf „Trudging To Vacuity“ klassisch weiter. Der Groove ist fett, die Gitarrenwand massiv. Auf dem neun Minuten langen Titeltrack wechselt man von melodisch hell zu unendlich driftend.

„Big Surprise“ ist knackig und dicht, auf „The Ones“ lässt man etwas Raum für Sludge. Nach dem Einsatz der Dampfwalze auf „Starship Pusher“ trudelt die Platte gemütlich aus.

Fazit: Grundsolide Stoner-Platte mit ein paar Überraschungen.

7.6

7.6/10
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