Review: ORB – The Space Between

Die australische Prog-Psych-Band veröffentlicht ihr drittes Album. Die Sache wird kompliziert.

ORB kommen aus Australien, veröffentlichen auf Flightless Records und haben weitere Gemeinsamkeiten mit King Gizzard & The Lizard Wizard. So wurde die neue Platte, „The Space Between“, von Stu Mackenzie produziert. Auch der Sound ist wieder sehr nahe an den Prog-Psych-Göttern.

Dabei ist mehr Raum für helle, driftende Stellen als noch auf dem 2017er „Naturality“. Dennoch gibt es genügend fuzzige Stellen und abrupt einsetzendes Wuchtiges. Die Drums sind sehr dominant und spielen oft einen stolpernden Rhythmus. Die Synthies versetzen die Platte mehr in Richtung Space.

„Space Between The Planets“ ist sehr ausufernd und melodisch. Auf Luftiges folgt Schleppendes dann Abgefahrenes. Das Rezept wird auf „I Want What I Want“ fortgesetzt. Diese Nummer lässt Vergleiche mit Ty Segall’s Fuzz zu.

„General Electric“ ist dann hektisch und schnell, „Silverfern“ sehr melodisch. „Glitch In The Sky Matrix“ präsentiert leicht funky Fuzz Rock und mischt etwas Sixties Psych bei. „Lucifers Lament“ ist sehr vertrackt.

Das abschließende „Stonefruit I, II, III“ wird seinem Titel gerecht. In drei Kapiteln werden unterschiedliche Stile abgehandelt.

Fazit: Vielleicht etwas schwächer als der Vorgänger und womöglich etwas zu verkopft.

7.5

Fazit

7.5/10