Review: Optic Sink – dto.

Warmer Elektro-Post-Punk von Natalie Hoffmann (NOTS) und Ben Bauermeister (A55 Conducta).

Natalie Hoffmann, Sängerin und Gitarristin der Punk-Band NOTS, verlor 2018 und 2019 zwei wichtige Personen. Den Verlust konnte sie über ihr Projekt Optic Sink kanalisieren.

Das betreibt sie seit zwei Jahren zusammen mit Ben Bauermeister, der als A55 Conducta mit elektronischen Beats handelt. Mit dem selbstbetitelten Werk erscheint nun die Debüt-LP via Goner.

Optic Sink hüllen den Punk in sehr warme Elektronik. Minimalistisch und repetitiv fallen die Beats aus, Hoffman spricht darüber. Der Klang ist sehr LoFi, schräg, aber nicht nervend. Noise-Ausflüge sind eher selten, am deutlichsten noch auf „Exhibtionist“ wahrnehmbar.

Der Hit der Platte kommt nach der „Drone“-Einleitung. „Personified“ knarzt herrlich, treibt gut an, ist flirrend und wiederholt den Trick immer wieder. In derselben Klangfarbe geht es weiter.

„Soft Quiet Life“ ist forsch, „Dumb Luck“ eiert etwas. „Vanishing Point“ legt stoischen Minimal an, während „Girls In Grey“ eher atmosphärisch ausfällt.

Fazit: Reinigend.

7.8

7.8/10
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