Review: Oog Bogo – dto.

Der Bassist der Meatbodies stellt sein Debüt vor und führt gleich ein neues Genre ein: LoFi-Bedroom-Fuzz-Psych.

Kevin Boog spielt Bass bei den Fuzz-Rockern Meatbodies. Wir warten auf eine neue Platte der Band, haben aber in der Zwischenzeit das Solo-Debüt von Boog. Als Oog Bogo veröffentlicht der Kalifornier eine EP mit vier Songs via Drag City.

„Weirdo bedroom pop in the so-Cal style of the 21st century“, der Pressetext beschreibt gut, was uns auf der Platte erwartet. Wir kennen Bedroom Pop, so wie wir ihn hier erleben, ist er uns aber gänzlich neu.

„Broken Book“ ist LoFi-Schredder mit Space-Geblubber, zwischen anregend und unhörbar. Noch eins drauf legt „Hot Rock“, das dem „weird“ absolut gerecht wird.

Schön, dass die Experimente für die übrigen beiden Songs annähernd vorbei sind. So kann man die Platte getrost Psych-Rock-Freunden nahelegen. „Tower’s Ladder“ ist geradliniger und saucooler Garage Rock. Zur Hälfte kippt der Song dann merkwürdig ab, wir wippen dennoch weiter.

Auf „Coyote Loves the City at Night“ könnte man Karrieren gründen. Ein simpler Drum-Beat führt uns durch eine fantasievolle Pop-Landschaft. Genau da sollte Boog ansetzen und weitermachen.

Fazit: Halb Experiment, halb Meisterwerk.

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