Review: Once and Future Band – Brain (Reissue)

Nach dem letztjährigen Debüt-Longplayer der Space Funk-Band veröffentlicht ihr Label Castle Face Records eine frühere EP neu.

Vergangenes Jahr beeindruckten Once and Future Band mit ihrer Debüt-LP. Darauf boten sie ein episches Gemälde zwischen spacigem Funk, Prog und Psych Rock an. Um ein vollständigeres Bild ihres Schaffens zu erhalten, hat nun Castle Face Records die „Brain“-EP neu aufgelegt.

„Brain“ war 2015 via Mouth Magazine Records erschienen und erhielt später eine Kassetten-Auflage via Burger Records. Schon damals pflegten die Kalifornier einen schwer zu greifenden und selten gehörten Sound. Die Synthies wirken befremdlich, das Songwriting wie nicht von dieser Erde.

Vergleiche mit King Gizzard & The Lizard Wizard bieten sich an, wenn auch nur aufgrund der Erzählstrukturen innerhalb der Platte. Musikalisch lassen es Once and Future Band bedeutend entspannter angehen.

Das Herzstück der Platte steht mit dem Titeltrack gleich zu Beginn. Auf über acht Minuten entfaltet sich eine funky Space Rock-Opera, die immer wieder Tempowechsel einbindet.

„Destroy Me“ ist gemächlich, dennoch spacig und leicht proggig. Schleppend, funky und driftend kommt „Old Brain“ daher. „Heavenly Bodies“ ist dann wieder epischer und mehr Prog. Die Gitarren werden etwas härter.

Fazit: Sehr ungewöhnlich und mit viel Charme.

7.3

Fazit

7.3/10
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