Review: Olden Yolk – Living Theatre

Schön, so schön, einfach nur schön.

Selbst in experimentellen Momenten bleiben Olden Yolk bei der Schönheit. Da wird nichts unangenehm, da kreischt keine Gitarre auf, da wird nicht plötzlich geschrien. Und experimentellere Momente gibt es auf der neuen Platte mehr als noch auf ihrem letztjährigen Debüt.

Für „Living Theatre“ (Trouble In Mind) haben sich Caity Shaffer und Shane Butler wieder Jarvis Taveniere von den Woods als Mitstreiter ins Studio geholt. Dazu noch: Frank Maston (Flöte), Eli Aleinikoff (Saxofon), Peter Wagner (Synthie / Piano), Eliza Bagg (Violine / Viola).

Die Platte startet mit wunderbarem Psych Folk. „240 D“ hat etwas Sixties Pop mit dabei, ist definitiv ein Hit. Auch während der folgenden Nummern vergeht uns das Lächeln nicht.

Das instrumentale „Meadowlands“ leitet dann einen Stilwechsel ein. Die Songs werden schleichender, atmosphärischer und ruhiger. Man lässt sich zudem dazu hinreißen, mehr Experimente einzubauen und Strukturen aufzubrechen.

Dennoch bleibt das alles sehr angenehm. „Every Ark“ kann sich nicht so recht zwischen Ambient und Rock entscheiden und bietet beide Stile an.

Nach all der Besinnung bricht mit „Grand Palais“ eine satte Rock-Nummer aus, die sich aus der Garage anschleicht. Damit aber genug, sanft klingt das Album schlussendlich aus.

Fazit: Psych Folk mit Zuckerguss.

8.3

8.3/10
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