Review: Olden Yolk – dto.

Psych Folk der sphärischen Art: Olden Yolk können viel und setzen dies imposant um.

Shane Butler suchte für seine Songideen, die bei seiner eigentlichen Band Quilt nicht unterkommen konnten, ein neues Zuhause. Er entwickelte diese zusammen mit Caity Shaffer und sie benannten das Projekt Olden Yolk. Nach einem Split-Album mit Weyes Blood gibt es nun das „richtige“ Debüt.

Der selbstbetitelte Longplayer erscheint via Trouble in Mind Records und wurde von Jarvis Taveniere (Woods) co-produziert. Neben Butler und Shaffer finden sich Dan Drohan (Tei Shi, Uni Ika Ai) und Jesse DeFrancesco in der Band wieder, als weitere Gäste wurden für die Aufnahmen John Andrews (Woods, Quilt, The Yawns) und Violinist Jake Falby (Mutual Benefit, Julie Byrne) geladen.

Die Platte befindet sich musikalisch im Bereich Psych Folk und auch sehr nahe an den Woods. Ein leicht melancholischer Grundton herrscht vor, dazu gibt es sanfte, ab und zu auch treibende Sounds. Butler und Shaffer wechseln sich am Gesang ab und bringen ihre unterschiedlichen Stile gut zusammen.

Sehr ruhige und atmosphärische Tracks („Verdant“, „Gamblers on a Dime“ oder „After Us“) treffen auf beschwingtere Aufnahmen („Cut To The Quick“, „Vital Sign“). Die Songs sind immer reich instrumentiert, dennoch eher luftig gestaltet.

„Esprit de Corps“ bricht da mit seinem wuchtigen und dichten Beginn etwas aus, fließt dann aber in eine reduzierte Spoken-Word-Performance über. Das Herzstück kommt am Ende. Mit knapp acht Minuten ist „Takes One To Know One“ der längste Song der Platte und gleichzeitig der variantenreichste.

Fazit: Atmosphärisches, mitreißendes und ganz tolles Album.

8.5

Fazit

8.5/10
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