Review: Old Mexico – dto.

Der Dead Meadow-Frontman Jason Simon wagt einen Free Jazz-Ausflug.

Jason Simon veröffentlicht neben seiner Arbeit bei Dead Meadow auch Solowerke. 2016 wurde er von Trans Van Santos nach San Francisco zur Family Folk Explosion eingeladen, um diese zu präsentieren. Beim gemeinsamen Jam stimmte irgendwie die Chemie zwischen Van Santos, Simon und dem Jazz-Dummer Dave Mihaly.

Etwas später traf man sich schließlich, um in Los Angeles und San Francisco aufzunehmen. Dazu gesellten sich prominente Gäste, darunter Glenn Brigman (Triptides) am Bass und Nate Ryan (ehemals The Black Angels). Das Projekt taufte man Old Mexico und so heißt auch das jetzt via Cardinal Fuzz und Union Zero erschiene Album.

Der Staub der Wüste legt sich über die Songs. Diese sind größtenteils sehr jammy und driftend. Das Herzstück der Platte ist die 14 Minuten lange Eröffnungsnummer „Past The Western Hall“. Der Song beginnt mit sanftem Jazz und schweift gemütlich in die Ferne ab. Dann folgt ein Bruch und Free Jazz übernimmt das Ruder. Fortan ist man sehr wendig unterwegs.

Direkt auf den Punkt kommt „Stellar Jay“ mit seinem Desert Folk. Der Track ist sehr eindringlich gesungen und einfühlsam gespielt. Auch „Black Matador“ treibt vor sich hin, bis das Saxofon dazwischen geht.

„Neon Tree“ ist bluesig stampfend, „The Old Ones“ dafür wieder näher am Free Jazz. Insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Mischung mit drei großartigen Songwritern.

Fazit: Staubig und verloren.

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8

Fazit

8.0/10
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