Review: O’Grady – Démarrage

Garage Punk, der Grenzen sprengt: Die Belgier sind auf ihrer neuen Platte immer für eine Überraschung gut.

„Die aufregendste Garage Band Belgiens“, so kündigt das Label Belly Button Records die Band O’Grady an. Prüfen wir das anhand ihrer neuen Platte „Démarrage“ nach.

Wenn man Aufregung mit Abwechslung gleichsetzt, dann ist die Aussage richtig. Denn kaum eine Garage-Punk-Band dürfte derzeit so ein vielseitiges Album im Angebot haben.

Butthole-Surfers-Weirdness, epischer Fuzz Rock und knackiger Punk – alles ist dabei. Dazu gibt es immer wieder Inseln der Erholung. O’Grady kriegen diese ganzen Wendungen alle ganz gut unter einen Hut. Schwindlig wird einem nie.

„Animals“ wechselt zwischen hartem Fuzz Rock und chilligen Sounds hin und her. „Alle Dagen Feest“ startet atmosphärisch und gemächlich. Dann folgt ein Ausbruch, den jede Sludge-Band abnicken würde.

Es folgen knackige Punk-Stücke, gesungen von Sam De Clercq, bevor dann mit „Muscular Man“ ein sehr seltsames Werk folgt. Mit „Deliver Us“ wird es noch einmal entspannend, der Rest ist schnell und punkig.

Fazit: Ja, sehr abwechslungsreich. Und aufregend.

7.6

Fazit

7.6/10