Review: OCH – II

Mysteriöse Schweden entfesseln mysteriöse Klänge.

Unter dem Namen Och arbeiten drei Schweden an abgefahrenen Sounds zwischen Kraut, Psych und Jazz. Vor sechs Jahren gab es eine erste EP, nun sind neue Songs herausgesprungen.

II“ (Rocket Recordings) ist eine Zusammenstellung an instrumentalen Songs. Sie fließen, gehen oder poltern ineinander über, wirken wie eine Zusammenstellung von Schnipseln aus abgefahrenen Soundschallplatten aus den 1970ern, weisen dennoch einen Flow auf.

Das Trio soll aus dem Flowers Must Die-Umfeld kommen und so dürfen aufjaulende Gitarren natürlich nicht fehlen. Sie kommen aber nur selten vor, begleiten etwa das eröffnende „Jag är här, jag är här“ und zerstören die bildhübsche Oberfläche.

Oft arbeitet ganz unten ein motorischer Beat, darüber schwurbelt es. „Baum Baur“ wechselt Synthies mit beschwörenden Trommeln ab. Auf „Åkkså“ ist alles sehr überdreht. Das Ganze wendet sich zum Ruhigen, doch von Irgendwo kommt ein Stampfen her.

„Nu: 64“ ist gar eleganter Synthie-Psych und diese Nummer eignet sich sogar für die Disco. „Pelennor’s fält“ hypnotisiert uns. Wir erwachen in einer fremden Welt, die etwas bedrohlich wirkt.

Fazit: Arger Trip.

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