Review: Oceans of the Moon – dto.

Drei alte Haudegen wagen sich an ein neues Projekt und experimentieren mit Space Funk Punk Noise.

Man kennt sich in Providence, Rhode Island. Bei Six Finger Satellite spielten Richard Pelletier und Jon Loper. Loper und Dare Matheson teilten sich wiederum bei Made In Mexico die Bühne. Pelletier war zudem bei der kurzlebigen, aber sehr guten Noise Rock-Band The Chinese Stars. Als Trio bilden sie nun Oceans Of The Moon.

Das Debüt ist über Castle Face erschienen und schickt sich laut Pressetext an, die Grundfesten des Punks zu erschüttern. Tatsächlich bricht der Sound mit vielen Hörgewohnheiten.

Es ist Punk, der von schrägen Synthies durchsetzt ist und nie ganz straight wird. Holprig geht es zu, man begibt sich nahe an den Butthole Surfers-Wahnsinn, vor allem mit dem mächtigen und repetitiven „I’m On A Roll“.

Immer verschwurbelt wagt man sich mit „Baby Chiffon“ gar an Funk, bleibt aber ansonsten eher im Noise Rock beheimatet. Etwas luftiger ist zunächst „Sully“, doch bald klimpert es schräg.

Manchmal wird es gar zu kompliziert. Da freut man sich dann über das knarzende „Blowin‘ My Mind“, das im Vergleich sogar melodisch ist.

Fazit: Etwas zu viel Deko.

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