Review: Obey Cobra – Oblong

Mystischer Folk Doom mit Punk und Psych Rock.

Stimmungsvoll ist das, was Obey Cobra da auf ihrem Debütalbum „Oblong“ (Box) gebraut haben. Und variabel. Die Band aus Cardiff schleicht durch diverse Stile, bleibt immer wieder beim mystischen Doom einer Chelsea Wolfe hängen.

Damit leitet man auf „Ok Ultra“ dann auch gleich das Album ein. Zwischendrin etwas Space, doch das Verwunschene dominiert. Dann wird der Doom mächtig, schüttelt das Folkige ab.

Weiter geht es mit Punk („Capita“) und catchy Psych Rock („Sunflowers“). Der tolle Mittelpart beginnt mit „Sophia Can’t Walk“. Zunächst krautig treibend und mit Spoken Word unterfüttert, wird es schlussendlich chaotisch. Tolle Nummer. „Intermission“ führt wieder den Doom ein, den wir auf dem verhexten „Wunsch“ in reduzierter Form erleben dürfen.

Auch super: Das eindringliche „Dim Beak“. Sieben Minuten eine Walze mit Stimmen aus den Tiefen. Noch nicht genug der Einflüsse? Schön. Drone und experimenteller Elektro beschließen die Platte. Wo diese Band schlussendlich mit Album Nummer 2 landen wird?

Fazit: Moderne Druiden.

Obey Cobra - Oblong

8.1

8.1/10
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