Review: NOTS – 3

Das Garage Punk-Trio aus Memphis hat einen kleinen Neuanfang hinter sich.

NOTS neue Platte heißt „3“ (Goner / Upset the Rhyhtm). Der Albumtitel verrät nicht nur, um das wie vielte Werk es sich hier handelt, sondern benennt auch die Anzahl der Bandmitglieder.

Der 2016er Vorgänger „Cosmetic“ wurde noch als Quartett eingespielt. Alexandra Eastburn verließ aber letztes Jahr die Garage Punks. Übrig sind Natalie Hoffmann, Charlotte Watson und Meredith Lones.

Watson und Lones hat man noch vom erst vor zwei Wochen erschienen Hash Redactor-Album „Drecksound“ im Ohr. Auch bei den NOTS bilden sie die Rhythmusfraktion, die sehr tight agiert.

Hoffmann stellt die schabende, kreischende Gitarre. „3“ tendiert mehr zu atmosphärischen, luftigeren Arrangements. Die Punk-Kracher sind aber noch da, funktionieren etwa bei „Woman Alone“ und „Half Painted House“ super.

Das abgehackte „Floating Hand“ zeigt sich zunächst offener, poltert etwas im Verlauf. Bei „In Glass“ gibt es Synthies from outer Space, die den harten Noise Rock sehr gut ergänzen.

Insgesamt ist es eine sehr vielseitige Platte geworden. Die Band beherrscht ihre Instrumente, weiß aber auch gut, wie man Dilettantismus simuliert.

Fazit: Im Garage Punk-Sektor nur schwer erreichbar.

9.1

9.1/10
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