Review: Night Shop – In The Break

Night Shop ist Justin Sullivan, Mitglied bei den Flat Worms und in Kevin Morbys Band. Das Debüt klingt eher nach Morby.

Justin Sullivan ist ein langjähriger Wegbegleiter von Kevin Morby. Er spielte mit ihm bei The Babies und unterstützte Morby dann bei seiner Solokarriere. Nun ist Sullivan dran. Mit „In The Break“ (Mare Records / Woodsist) legt er als Night Shop nun seinen Debütlongplayer vor.

Sullivan ist sehr variabel. So spielt er bei der Punk-Band Flat Worms an der Seite von Tim Hellman und Will Ivy. Ivy ist wiederum auf „In The Break“ an der Gitarre vertreten. Man befruchtet sich gegenseitig.

Weitere Gäste auf der Platte: Meg Duffy (Hand Habits) und Anna St. Louis (Bloodbirds). Jarvis Taveniere von den Woods hat bei den Aufnahmen geholfen.

Größtenteils bekommen wir es mit sanften Psych Folk zu tun. Wenn Sullivan mit Duffy oder St. Louis singt, ist das ganz besonders schön. Selten wird es flotter, zumeist ist die Instrumentierung reduziert und der Fokus auf der schon sehr grandiosen Stimme.

„The One I Love“ eröffnet die Platte vielversprechend mit galoppierendem Folk. Sullivan ist sehr nahe an Kevin Morby. Der Song ist eingängig und ein klarer Hit. Danach wird es ruhiger. „If You Remember“ ist sehr sanft, „Road to Carolina“ etwas beschwingter.

Auf „You Are The Beatles“ flackert kurz das Schlagzeug auf und man hofft, dass es mal wieder lauter wird. Das wird es auf dem angenehm rockenden „I Was Alone“. „Here With Me Now“ ist sicherlich die schönste Nummer. „Where Does Everyone Go?“ nimmt zum Abschluss noch einmal Tempo auf.

Fazit: Sehr berührend und schön. Könnte trotzdem etwas mehr Power vertragen.

7.6

Fazit

7.6/10