Review: New Candys – Bleeding Magenta

Für ihr neues Album haben sich die Psych-Rocker von Daria Argento und Nicolas Winding Refn inspirieren lassen.

Für ihr drittes Album haben sich New Candys ein Konzept ausgedacht. Seite 1 der Vinylversion von „Bleeding Magenta“ (Fuzz Club Records) ist mit klassischen Songs bestückt und läuft auf 33 RPM. Die zweite Seite beinhaltet ein langes Medley plus einer Reprise und wird mit 45 RPM abgespielt.

Zudem wollte man sich an der Ästhetik des italienischen Regisseurs Dario Argento orientieren. Weiter galten die Werke von Nicolas Winding Refn (u.a. Drive, The Neon Demon) als Vorbild, welcher sich wiederum auf Argento und dessen kühle, teils blutrünstige Bilder bezieht.

So ist der Sound auch recht düster, wenn auch klassischer Psych Rock. Der Titeltrack erinnert in seiner treibenden und mystischen Art an die Black Angels. Etwas wuchtiger und dichter wird es mit „Excess“. Orientalische Einflüsse kommen in „Sermon“ zur Geltung, während „Tempera“ etwas Western Psych einfließen lässt. Shoegaze gibt es dann mit „Silver Eyes Arise“.

Man bekommt also alles, was der Psych so herzugeben hat. Auf Seite 2 wird dann alles zum dreiteiligen „The Outrageous Wedding“ gemischt. Als Soundtrack zu einem Giallo funktioniert die Platte nicht, die entsprechenden Bilder kann man dennoch vor dem inneren Auge abspulen.

Fazit: Eine sehr starke Psych-Platte mit durchgängig guten Songs.

 

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