Review: Nest Egg – Dislocation

Die Band aus North Carolina geht auf ihrem neuen Album gewohnt krautig, aber ungewohnt düster zu Werke.

Auf dem 2018er „Nothingness Is Not A Curse“ ließen es Nest Egg hell fließen. Es war Kraut-Psych, man denke an das, was Ripley Johnson so macht. Nun meldet sich die Band aus North Carolina mit „Dislocation“ (The Acid Test Recordings / Little Cloud) zurück.

Es ist ein sehr viel düsteres Werk geworden. Die Sounds fliegen in Richtung Noise, die Stimmung ist eine aufgewühlte. Ein organisiertes Chaos, wie es der Pressetext ausdrückt.

Weiterhin dominiert die Wiederholung, doch schön dahintreiben will nichts mehr. Selbst das gediegene „Helix“ hat Nägel auf dem Teppich ausgestreut.

„Eraser“ poltert hart los, geht fließend in den Titeltrack über. Es ist viel Hektik geboten, es rumpelt überall. Darüber gibt es einen dornigen Drone-Mantel.

„D.B. Cooper“ nimmt sich etwas zurück, bleibt dennoch auf der dunklen Seite. Der Punk-Track „What!!??! I’m A Bastard!!??!“ markiert einen kleineren Einschnitt.

„Helix“ und „Gore“ werden sehr viel breiter angelegt. Auf „Gore“ schneidet immer wieder die Noise-Gitarre dazwischen, entfesselt dann ein langes Feedback.

Fazit: Es dröhnt und wirbelt

7.6

7.6/10
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