Review: Nebula – Let It Burn (Reissue)

Zum 20-jährigen Jubiläum bringt Heavy Psych Sounds Records die Debüt-EP der Stoner-Legenden wieder auf den Markt.

Nebula gelten als einer der wichtigsten Stoner-Rock-Bands der späten 1990er und frühen 2000er. Sie nahmen das Erbe von Kyuss auf und kreierten einen vernebelten, aber auch treibend groovenden Sound, den man heutzutage als Heavy Psych kategorisieren kann.

Passenderweise hat sich das Label Heavy Psych Sound Records dem Backkatalog von Nebula angenommen und wird einige frühe Werke der Band veröffentlichen. Den Beginn macht die Debüt-EP „Let It Burn„, die dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert.

In den nächsten Monaten werden die Reissues des Debüt-Longplayers „To The Center“ (16.2.) und der Compilation „Dos Ep’s“ (2.3.) folgen. Nebula sind zudem auf Reunion-Tour, ein Freudenjahr für Fans.

1997 verließen Eddie Glass und Ruben Romano Fu Manchu und formten zusammen mit Mark Abshire Nebula. Schnell erschienen erste Split-Singles. Der Sound war damals vom treibenden Stoner von Fu Manchu geprägt, klang aber noch etwas dumpfer und staubiger.

1998 erschien „Let It Burn“, welches acht Tracks beinhaltete. Manches war noch etwas skizzenhaft und unausgegoren im Songwriting, das Zusammenspiel funktionierte aber schon recht gut. So hält die EP bereits Klassiker bereit, wie den groovenden Titeltrack oder das Monster „Down The Highway“ bereit.

Die Reissue wird dankbar empfangen, weil die Original-LP mittlerweile schwer aufzutreiben ist. Die Bonus Tracks fallen mit einer Live-Version des Titeltracks und einer Demo-Version von „Devil’s Liquid“ etwas spärlich aus. Der Sound der Original-Tracks passt aber, somit lohnt ein Kauf definitiv.

Fazit: Sollte jeder Stoner-Fan in seiner Sammlung haben.

7.4

Fazit

7.4/10
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