Review: Nebula – Holy Shit

Nach einer elfjährigen Pause ist die Stoner-Band mit einer neuen Platte zurück.

2017 kehrten Nebula nach einer längeren Auszeit zum 20-jährigen Jubiläum auf die Bühne zurück. Es sollte nicht bei einer Live-Reunion bleiben, denn nach der Tour verschwanden die Kalifornier im Studio. Das Ergebnis liegt nun unter dem Namen „Holy Shit“ (Heavy Psych Sounds) vor.

Eddie Glass ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Stoner-Band, dazu kommen Drummer Michael Amster (Black Heat) und Tom Davies, der schon beim letzten Album „Heavy Psych“ am Bass war.

Leider wirkt die Platte sehr unausgegoren, nicht fertig. Es fehlt die Stringenz, so kann nicht der Sog entstehen, den frühere Werke ausgeübt haben.

Nehmen wir „Messiah“ aus. Hier erhalten wir die fette Dampfwalze, die herrlich brummt. Ansonsten zerfasert das, die Songs können sich nicht entscheiden, ob sie nach vorne wollen oder driften möchten.

„Man’s Best Friend“ startet etwa knietief im Metal, macht sich dann aber sehr abrupt zu einem entspannten Psych-Jam auf. „Tomorrow Never Comes“ will episch sein, zerbricht aber an dieser Aufgabe.

Fazit: Leider nichts geworden.

5.2

5.2/10
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