Review: Natural Child – dto.

Überraschend veröffentlicht die Country Psych-Band aus Nashville ein neues Album. Ihr letztes?

Da ist es einfach gedroppt, das neue Album von Natural Child. Selbstbetitelt, via den bekannten Streamingdiensten. Nach langer Funkstille. Das erste Werk seit dem 2016er „Okey Dokey“.

Anfang der 2010er beglückten uns Natural Child mit tollen Werken im Jahrestakt. „1971“, „For The Love Of The Game“ oder „Hard In Heaven“ boten wundervoll bekifften Country Psych mit 1970s Southern Rock.

Nun also die neue Platte. Die überrascht uns mit einem Jazz-Intro auf „California Hotel“. Das kommt aus dem Nichts. Bereits mit „Farm“ sind wir beim alten Natural Child-Sound. Gefällig arbeitet sich der Song voran. Ebenso vintage gerät „Good Honest Hard Work“.

Doch dann merken wir, dass der Jazz keine falsche Fährte war. Im Verlauf tauchen Saxofon-Soli auf, Bläser, es wird funky. Das Erzählstück „Dan Man“ arbeitet mit 1980er Pop-Prog-Chic, ist aber nicht cheesy.

Das letzte Drittel wird dann gefühlvoll, mit „Playin‘ In The Band“ melancholisch. War es das für Natural Child? Es fühlt sich beinahe so an.

Fazit: Dürfen wir jetzt weinen?

8.1

8.1/10
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