Review: Nashville Pussy – Pleased To Eat You

Die alten Damen und Herren des Schweinerocks melden sich mit einer neuen Platte zurück.

Vor 21 Jahren erschien das Debüt von Nashville Pussy. „Let Them Eat Pussy“ wurde noch auf dem renommierten Label Amphetamine Reptile Records veröffentlicht und stellte eine kleine Sensation dar. Schweinerock, der lässig heruntergeschreddert wurde, mit einer unglaublichen Lead-Gitarristin namens Ruyter Suys.

Suys ist noch immer eine Offenbarung. Sie alleine legitimiert, dass man einen Blick in die aktuelle Platte „Pleased To Eat You“ werfen möchte. Nashville Pussy sind weiterhin permanent auf Tour, haben aber den Status einer Underground-Band nie ganz ablegen können. Die Venues sind weiterhin eher klein, die Konzerte dennoch eine hitzige Angelegenheit.

Die neue Platte erscheint auf Ear Music. Beim Debüt bestand die Label-Nachbarschaft aus den Melvins oder Chokebore, jetzt müssen sie mit Kim Wilde und Foreigner vorlieb nehmen.

Seis drum, am Sound hat sich nicht viel geändert. Die Themen sind Sex, Saufen und Waffen, die Soli von Suys sind unglaublich, der Gesang weiterhin besoffen. Von den Gründungsmitgliedern sind Suys und Blaine Cartwright übrig. Die Rhythmussektion wird permanent durchgetauscht.

Nashville Pussy sind nicht mehr so edgy wie früher, klar. Oft begibt man sich auf breite Hard Rock-Wege. Dazu gibt es rasanten Punk und dicken Trucker Rock. Eine gefühlvolle Akustiknummer wird man nicht finden, die Gitarren sind immer wild und roh.

Highlights sind der Vollgas-Track „She Keeps Me Coming And I Keep Going Back“, das hymnische „Testify“ mit seiner tollen Orgel und das schleppende „CCKMP“.

Fazit: Solide Platte. Diese Gitarrensoli sind der Wahnsinn.

7.7

Fazit

7.7/10
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