Review: Nape Neck – dto.

Schiefer Post Punk aus Leeds. Das Debüt kann nun überall gestreamt werden – und das sollte man auch tun.

Nape Neck sind ein Trio aus Leeds. Bereits im Februar war das Debüt auf Kassette erschienen, nun gibt es die acht Songs via Gringo Records im Streaming.

Wir können dankbar sein. Der Post Punk ist schief, stolpert, taumelt ab und an ins Chaos. Das ist immer sehr aufregend und unfassbar cool.

Der Gesang schwankt zwischen Spoken Word-Performance und engagierten Shouts, ist oft aber auch einfach nur einpeitschend.

Sehr lange schabt der Opener „You Stand, You Sit“. „Job Club“ groovet zunächst locker dahin, wird dann wild. „Demonstrations“ steht kurz vor dem Zerfall, wird aber immer wieder von der sägenden Gitarre hochgezogen.

„Beaters“ fällt zunächst beinahe poppig aus, weiß aber rechtzeitig abzubiegen. Und der Bass auf „Paperweight“ ist so wunderbar gelangweilt.

Fazit: Eine aufregende Entdeckung.

8.1

8.1/10
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