Review: naisian – Rejoinder

Die Doom-Band aus Sheffield kehrt aus einer längeren Pause mit tighten Songs zurück.

2012 legten naisian eine Pause ein. Jeder ging seiner Wege, es wurden neue Bands gegründet und Plattenlabels eröffnet. Ende 2017 kehrte das Quartett aus Sheffield dann wieder ins Studio zurück. Das Ergebnis ist die „Rejoinder“-EP.

Produzentenlegende James Plotkin, bekannt für schwere Sounds, finalisierte die Aufnahmen. Entsprechend wuchtig und böse sind die drei Songs geworden. Es ist das wohl tighteste Material, das naisian bisher veröffentlicht haben.

Der rohe Gesang passt perfekt zum schleppenden Doom. Die Stimmung ist gleich mit dem Eröffnungstrack „90 Ft. Stone“ auf düster getrimmt. Hardcore Doom vielleicht, auf jeden Fall die extremere Spielweise.

„Mantis Rising“ gibt sich dann noch etwas epischer, ohne jedoch die Grundwuchtigkeit wegzulassen. Auf „Lefole“ steuert Mike Shields (ehemals Flatlands) Vocals bei. Der heftige Track wird immer wieder von ruhigen Parts durchbrochen.

Fazit: 13 Minuten könnten kaum besser investiert sein.

7.6

Fazit

7.6/10