Review: Mystic Braves – The Great Unknown

Fahrstuhlmusik im Sixties-Psych-Gewand: Die neue Platte der Mystic Braves ist schnell vergessen.

Mit „Desert Island“ prägten die Mystic Braves ein Stück weit den kalifornischen Psych der letzten Jahre. Inspirationen holte man sich aus den Sixties, mischte gekonnt die edgy Surf-Gitarre zu melodischen Beatles. Vier Jahre später erscheint nun das vierte Studioalbum der Band aus Los Angeles.

The Great Unknown“ (Lolipop Records) setzt dabei den Trend des Vorgängers fort. Schon „Days of Yesteryear“ war eher glatt poliert und verzichtete auf allzu wilde Gesten. Bei „The Great Unknown“ sind wir nun komplett ohne Kanten unterwegs.

Melodischer Sixties Psych ist das immer noch, allerdings wird dieser so harmlos dargeboten, dass er fast vollständig belanglos wird. Fahrstuhlmusik schlimmstenfalls, in den besten Momenten nicht störendes Hintergrundgeräusch.

Lediglich der Eröffnungstrack „Under Control“ und das beinahe hektische „Can’t Have Love“ fallen etwas aus dem Rahmen. Der Rest ist Einheitsbrei, kaum auseinander zu halten und schnell vergessen.

Fazit: Langweilig.

5.8

Fazit

5.8/10