Review: Mush – 3D Routine

Mit dem Debüt ist die Welteroberung für die Post-Punks aus Leeds auf jeden Fall drin.

Aktuell rollt wieder eine Welle an britischem Post Punk an, der nun aber elegant cool, immer noch sozialkritisch, nicht aber desillusioniert angelegt wird. Dry Cleaning sind schon auf dem Weg zum Ruhm, Shopping haben gerade ein tolles Album veröffentlicht und nun gibt es mit Mush neue Aspiranten.

Wir sagen schon jetzt: Das kann was werden. Zumindest in die unter Schriftzeile beim Primavera sollte es man schaffen. Das Debütalbum „3D Routine“ (Memphis Industries) ist melodisch, locker treibend, manchmal schräg, auf jeden Fall immer zugänglich.

Und sich stets wiederholend. Der Flow ändert sich marginal. Der Gesang ist very british, mal gelangweilt, dann rotzig. Schwenkt etwas aus, funktioniert aber gut.

„Revising My Fee“ legt den Grundstein, hat einen ansprechenden Beat, verweilt lange am selben Platz, entfleucht dann doch etwas. Die folgenden Stücke unterscheiden sich in Tupfern.

Auf „Existential Dread“ ist da ein wenig Noise, auf „Fruits of the Happening“ viel Helligkeit. Sonic Youth-Kreischen begleitet uns auf „Island Mentality“, während sich „Gig Economy“ dem Punk zuwendet.

Vorzeigestück ist die Schlussnummer „Alternative Facts“. Es ist ein Rework des 2017er Songs, der die Wiederholung auf die Spitze treibt. Auf über neun Minuten erhalten wir immer dasselbe, ohne verärgert zu sein.

Fazit: Wir wiederholen uns, aber…tolle Band.

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