Review: Muncie Girls – Fixed Ideals

Auf zur Welteroberung: Die Muncie Girls liefern auf ihrer zweiten Platte Pop-Punk-Hits am Fließband.

2016 spielten sich die Muncie Girls mit ihrem Debüt „From Caplan To Belsize“ schnell auf die Listen aller Pop-Punk-Fans. Nun sind sie mit einem neuen Album zurück. „Fixed Ideals“ (Specialist Subject Records / Buzz Records) wurde produziert von Lewis Johns (u.a. Rolo Tomassi) und wählt einen anderen Ansatz als der Vorgänger.

Das Trio aus Exeter ließ sich etwas mehr Zeit für die Aufnahmen und feilte am Songwriting. Sängerin Lande Hekt gibt an, ihre bisher persönlichsten Tracks abgeliefert zu haben. So handelt der Eröffnungssong „Jeremy“ etwa von ihrem Vater, dem sie ein großes „Fuck You“ entgegen wirft. Dazu gibt es eingängigen Indie-Rock-Punk.

Persönliche und politische Themen stehen im Vordergrund. Dazu wird leicht melancholischer, aber immer breitenwirksamer Punk gereicht. Die Songs sind ausgefeilter als auf dem Debüt und die Produktion klingt klarer. Alles bereit zur Welteroberung.

Hits gibt es dafür genug. „High“ etwa, das sehr catchy Pop Punk bietet. Oder das sehr eingängige „Hangovers“. Stimmungsvoll sind „Falling Down“ und „Family of Four“, etwas rasanter fallen „Fig Tree“ und „Isn’t Life Funny“ aus.

Fazit: Sehr berührendes Album, das aber auch sehr viel Spaß macht.

7.9

Fazit

7.9/10
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