Review: Mummise Guns – dto.

Britische Heavy Rock-Supergroup, die irgendwie nicht zum Punkt kommen will.

Wenn man die Bands nennt, aus denen sich die Mitglieder von Mummise Guns rekrutieren, dann ist man bereits im Bilde. Part Chimp, Luminous Bodies, Casual Nun, Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs, also die Speerspitzen des britischen Heavy Rock.

Jedenfalls fanden sich vor ein paar Jahren Tracy Bellaries, Cleaver, Matt Ridout, Adam Ian Skyes und Alex Wilson zusammen und nahmen die Songs für die Debüt-LP auf. Die Tracks durften reifen, 2019 wurde das Biest dann mit Gordon Watson zusammengenäht.

Via Riot Season ist es nun entfesselt. Ein relatives kleines Monster, das lediglich sechs Tracks enthält, aber nicht weniger bissig ist.

Wie vermutet, erhält man von den Mummise Guns groovenden, behäbigen, dann wieder harten und noisigen Heavy Rock. „Flattened Earth“ eröffnet mit Butthole Surfers-Irrsinn.

Sänger Alex Wilson gehört die Bühne. Er gurgelt, gröhlt, kreischt, spuckt. Darunter gibt es einen dichtes, gemeines Soundbett, das sich schleppend dahinschiebt.

„Forever Triggered Forever“ bewegt sich auf den Punk zu, „Bipolar Brain Transmitter“ entdeckt die Lockerheit. „End of Days“ zündet gleich, was man nicht von allen Momenten behaupten kann.

Es ist dann doch wenig Varianz in den sechs Tracks. Da streckt sich die Laufdauer trotz der Kürze etwas.

Fazit: Dennoch guter Heavy Rock, etwas monoton halt.

7.3

7.3/10
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