Review: Mt. Mountain – Golden Rise

Die Australier perfektionieren auf dem dritten Album ihren Slow-Motion-Psych-Rock.

Drittes Album in drei Jahren: Mt. Mountain legt nach „Cosmos Terros“ und „Dust“ bereits wieder ein neues Werk vor. „Golden Rise“ (Little Cloud / Cardinal Fuzz) ist dabei ihre bisher eindringlichste Platte geworden.

Was die Australier da spielen, könnte man als Slow-Motion-Psych-Rock bezeichnen. Die Atmosphäre ist dicht, das Tempo gering. Die Wucht früherer Werke ist beinahe gänzlich verloren, nur hier und da blitzt sie kurz auf.

Die Laufzeit der Songs bewegt sich zumeist um die 5-Minuten-Marke herum, man nimmt sich also viel Zeit für die Arrangements. Dabei schaffen es Mt. Mountain von der ersten Sekunde an, eine packende Spannung aufzubauen, die bis zum Ende der Platte nicht abgebaut ist.

„Cathedral“ fließt angenehm dahin, „Oculus“ hat dafür diese seltenen Momente des Sturms. „Acceleration“ ist sehr verträumt, auf „Open Door“ verzaubert eine sanfte Flöte.

Die instrumentalen Jam-Nummern „Shadow Walk“ und „Alectrona“ sind sowieso ganz fantastisch geraten. „Sun Sloom“ ist hell, dann heftig, dann wieder sehr driftend.

Fazit: Eine großartige Platte!

8.9

Fazit

8.9/10