Review: Mt. Mountain – Centre

Die Meister des langsamen Psych Rock lassen es erneut gemütlich angehen.

Mt. Mountain spielen ihren Psych Rock sehr gemächlich, in Slow-Motion möchte man sagen. So nachzuhören auf bisher drei Platten und so ist es auch auf der vierten.

Centre“ (Fuzz Club) hat den bekannt warmen Klang, dieses wohlig Unaufgeregte. An manchen Stellen fließt es etwas krautiger, wie etwa auf dem tollen Opener „Tassels“.

Das Grundkonzept des Albums ist der Glauben. Religionen werden begutachtet, verschiedene Konzepte ausgeleuchtet. Es ist aber keine spirituelle Platte, wie die Band hervorhebt.

Die Songs der Australier entstehen aus Jams. Das ist sehr deutlich nachzuvollziehen. Oft ist dabei der Start unvermittelt, man hat beinahe das Gefühl etwas verpasst zu haben. Oder zumindest nur einen Ausschnitt zu erleben.

In diesem Sinne sind die längeren Nummern, wie etwa das gemütliche „Hands Together“, schöner. Bei all dieser Entspanntheit hätte zudem die eine oder andere Aufregung gut getan. Die zwingenden „Aplomb“ und „Second Home“ sind leider nur Ausnahmen. Trotzdem ein wundervolles Werk.

Fazit: Die Entdeckung der Langsamkeit.

Mt. Mountain - Centre

8.4

8.4/10
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