Review: MOUSE – Red Saint

Die Two-Man-Fuzz-Punk-Band aus Südafrika knüpft mit ihrer neuen EP an das Vorgängerwerk an und macht alles besser.

MOUSE besteht aus Damon Miles und Christopher Chay. Zu zweit schaffen sie es, einen druckvollen Psych Rock zu präsentieren. Auf der EP „Three“ gelang das noch nicht so gut. Zu unfokussiert und belanglos hörte sich das an. Auf dem Nachfolger „Red Saint“ klappt das schon viel besser.

MOUSE kommen aus Südafrika und offenbar scheint sich der Trend zum proggigen Fuzz zwischen King Gizzard & The Lizard Wizard und Oh Sees bis dorthin durchgesprochen zu haben. Die Band fügt aber der bekannten Rezeptur noch etwas Doom hinzu und dem Duo gelingt es sogar, sinnvolle Mosh-Parts unterzubringen.

Die drei Tracks haben viel anzubieten. Während „Eliminator“ klassischer Fuzz-Punk mit ruhigeren Breaks ist, präsentiert der Titeltrack nach klimperndem Einstieg wuchtigen Doom. Die Schlussnummer „Basalisk“ entfesselt zunächst Punk mit fiesen Gitarren. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es schleppend weiter, bis dann wilde Mosh-Parts ein chaotisches Ende einläuten.

Fazit: Facettenreiche und ungemein spannende EP. So kann es weitergehen.

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