Review: Mountain Bike – Too Sorry For Any Sorrow

Für das zweite Album haben die Belgier ihren Psych-Surf-Sound etwas aufpoliert und die Ecken herausgebügelt.

Mountain Bike haben mit „Too Sorry For Any Sorrow“ (Humpty Dumpty Records/Teenage Menopause) ihr zweites Album veröffentlicht. Das Debüt bot leichtfüßigen Psych Surf, stellenweise etwas LoFi, aber dennoch ungemein eingänglich. Für den Nachfolger haben die Belgier ihren Sound etwas glatt gezogen.

Da ist jetzt mehr Pop drin, etwas Süße und weniger Dreck. Garage Rocker waren Mountain Bike ja schon davor nicht, dennoch fühlt sich „Too Sorry For Any Sorrow“ viel zugänglicher und massenkompatibler an. Schon der Opener „Future Son“ eignet sich für die Indie-Disco. Nach dem zurückhaltenden Einstieg wird die Nummer beim Refrain zum Ohrwurm. Die Fuzz-Gitarre fügt etwas Edgyness hinzu.

„Absolutely“ ist etwas surfiger, aber auch groovender und härter geworden. „Mean With You“ zeigt die Band Auge in Auge mit Blink 182, wenn sie auch aus der Garage herausschauen. „An Escape Plan“ ist ein toller Psych-Groover und auch bei der Schlussnummer wird abgehoben. „Good For Nothing“ ist ein ausuferndes Psych-Stück mit 6 Minuten Länge und voller Spielfreude.

Fazit: Mountain Bike setzen zum Angriff auf die Indie-Charts an. „Too Sorry For Any Surrow“ hat Hits, Fuzz und Psych und ist ein tolles Album geworden.

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