Review: Mother Tongues – Everything You Wanted

Beeindruckend vielseitiges Debüt der Band aus Toronto. Dream Pop lappt in Dub und mündet im Fuzz Rock.

Die Mother Tongues aus Toronto stellen mit „Everything You Wanted“ (Buzz) ihre Debüt-EP vor. Dabei hat die Platte schon einige Live-Jahre auf dem Buckel.

Seit 2014 sind sie unterwegs, spielten die Songs immer wieder und verfeinerten sie. Das ist den sechs Tracks deutlich anzuhören, denn so ausgefeilt und vielseitig ist wohl selten ein Debüt gelungen.

Die Platte fühlt sich mehr wie ein Soundtrack an. Sie wirft mit verschiedenen Gefühlen um sich. „Heads Up“ steht sehr deutlich dafür, gibt sich episch und dramatisch.

Meisterlich verknüpfen die Mother Tongues diverse Stile. Psych Rock wird auf dem siebeneinhalb Minuten langen Opener „Eternity“ durch Shoegaze-Flächen ergänzt. Die Nummer wartet immer wieder mit dichten Gitarrenwänden auf, pendelt zwischen verträumt und zwingend.

Oder „Fortunes“, das mit sanften Dub beginnt, dann Fuzz auffährt. Auf dem Titeltrack ragt endloses Feedback in Dream Pop. Und auch wenn sich „Let You Down“ sehr nach gefälligem Sunshine Psych anfühlt, ist doch alles viel komplizierter.

Fazit: Ein Erlebnis.

8.4

8.4/10
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