Review: Moonwalks – In Light (The Scales In The Frame)

Auf ihrer zweiten Platte lassen die Detroiter Psych-Rocker etwas mehr Düsternis hinein.

Vor gut zwei Jahren veröffentlichten die Moonwalks mit „Lunar Phases“ ein schimmerndes Werk mit treibenden Neo-Psych-Sounds. Jetzt kehrt die Band aus Detroit mit einem neuen Album zurück. „In Light (The Scales In The Frame)“ erscheint via Stolen Body Records.

Die Platte ist etwas düsterer geworden, stellenweise beinahe industrial, oft auch an verlorene Sonic Youth erinnernd. Grundlegend bleibt aber das Atmosphärische, das Verlorene, das man auch von den Black Angels kennt.

Mit „A Little Touch Of Gravity“ wird man unvermittelt und ohne Aufwärmphase in das Album geworfen. Treibend geht es zu Werke, gegen Ende gibt es Space-Geschwurbel. „Dust Is Magic“ und „Hum“ knüpfen exakt dort an, wirken eher bedrohlich.

„Israel Is Real“ lässt Drums über die dichte Atmosphäre peitschen. Luftiger und spaciger wird es mit „Plastic Ono“ und dem ausufernden „Sequences“. Und dann ist die Platte zu Ende und man hat nicht ein Highlight wahrgenommen.

Fazit: Solides Werk, bei dem auch nach mehrmaligem Hören nicht allzu viel hängen bleibt. Aus einem Guß, aber ohne Höhen.

6.6

Fazit

6.6/10
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