Review: Moon Preachers – A Free Spirit Death

Die portugiesische Garage-Punk-Szene blüht gerade auf. Neuester Rising Star: Moon Preachers.

Psych-Freunde sollten ihren Blick nach Portugal richten, denn dort entsteht gerade sehr viel Aufregendes. Die dortige Garage-Punk-Szene ist sehr lebendig, immer wieder werden neue Bands auch in den internationalen Fokus gerückt. Zuletzt etwa die Sunflowers mit ihrem fantastischen Album „Castle Spell„.

Als Basis dient das Label O Cão da Garagem, welches vornehmlich auf Kassette veröffentlicht. Der neueste Release ist das Debütalbum der Moon Preachers und das ist wieder ordentlich geworden. Die Band ist als Duo unterwegs und legt Wert auf hohes Tempo.

Auf „A Free Spirit Death“ treiben die Drums hektisch an, die Gitarren sind mit ordentlich Hall belegt und sprechen Fuzz. Zumeist haben wir es mit Garage Punk zu tun, aber auch aus Ausflüge in den driftenden Psych werden gerne unternommen.

Gleich auf der sieben Minuten langen Einstiegsnummer „The Beast / Shake My Head“ präsentieren die Moon Preachers diese beiden Ansätze. Während der Beginn sehr punkig ist, geht es danach eher entspannt weiter.

Für „I Keep My Soul Away“ und „High Street“ nimmt sich das Duo gerade einmal eine Minute Zeit. Keine Schnörkel, einfach darauf los. „Death Hallway“ ist hingegen ein bluesiger Jam, der einen Gang runterschaltet. Das haunted „Confusion Beat“ ist sowieso ein Hit.

Fazit: An manchen Stellen vielleicht noch zu unschlüssig, insgesamt aber schon sehr gut.

7.2

Fazit

7.2/10