Review: Moon Duo – Occult Architecture Vol. 1

Moon Duo bringen den ersten Teil ihrer Yin/Yang-Serie heraus. Occult Architecture Vol.1 soll die düstere Seite der Psych-Band zeigen.

Moon Duo aus Portland haben 2017 viel vor. Sie wollen gleich zwei Alben veröffentlichen, die sich mit Yin und Yang beschäftigen werden. Mit „Occult Architecture Vol. 1“ (Sacred Bones Records) ist nun der erste Teil erschienen, der sich mit Yin auseinandersetzt. Das Album soll die eher „dunklere Qualitäten“ der Band zeigen. Entstanden ist die Idee bei der Aufnahme der neuen Songs, sie schlußendlich auf zwei Alben zu verteilen. Bei den Sessions habe sich diese Einteilung auf natürliche Art und Weise ergeben. Und wie klingt „Occult Architecture Vol. 1“ eigentlich?

Nach Moon Duo. Die Songs sind gewohnt flächig und repetitiv. Die Synthies liefern den Teppich, auf der die Gitarre herumtollen darf. Darüber legt sich der Gesang von Ripley Johnson, der nun auch immer häufiger von Sanae Yamada unterstützt wird. Dennoch gibt es Veränderungen im Moon Duo-Kosmos.

Die Songs sind tatsächlich etwas düster gehalten, wie etwa das fast schon alptraumhafter „Cold Fear“. Die trippige Leichtigkeit schimmert nur selten durch. Insgesamt ist auch mehr Synthie als Gitarre angesagt. Klingt sehr nach 80ies und den Arbeiten von Elektronik-Psych-Bands wie etwa SURVIVE.

Fazit: Eine tolle Entwicklung haben Moon Duo genommen und wir freuen uns auf Vol. 2.