Review: Montero – Performer

Grammy-Gewinner als Produzenten und Widescreen-Format: Montero will es wissen, bleibt aber im zuckersüßen Psych Pop kleben.

Der Australier Ben Montero hat sich für sein neues Album viel vorgenommen. War der Vorgänger „The Loving Gaze“ noch ein Band-Album, so ist „Performer“ (Chapter Music) nun ein Solowerk mit etwas Unterstützung. Etwas Unterstützung? Prominente Unterstützung!

Jay Watson von Tame Impala spielt auf dem Album, ebenso wie Riccardo Damian, der sich einen Grammy für Mark Ronsons „Uptown Funk“ holte. Die Platte wurde zudem in Mark Ronsons Tileyard Studios in London produziert.

Aus diesen Grundvoraussetzungen folgt das Unvermeidliche: Auf „Performer“ wird die große Leinwand bemalt. Der Sound kommt sehr dick daher, die Stimme bleibt aber zerbrechlich. Musikalisch setzt sich Montero wieder zwischen Easy Listening, Psych Pop und Prog. Dieses Mal dominieren aber mehr die Synthie-Sounds.

Oft ist das Ergebnis leicht klebrig, in guten Momenten bezaubernd schön. Der Eröffnungstrack „Montero Airlines“ zitiert die Flaming Lips. „Aloha“ ist schleppend und zaubert ein Lächeln auf die Lippen. Mit „Caught Up in My World“ gibt es Sixties Psych, der auch Brian Wilson schmecken dürfte.

Es dominiert die gute Laune und nur selten wird diese unterbrochen. Auf dem weirden „Running Race“ etwa oder auf dem wavigen „Quantify“.

 

Fazit: Stört keinen, finden alle zumindest brauchbar.

7

Fazit

7.0/10
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