Review: Monster Magnet – A Better Dystopia

Die Space-Rocker haben sich für ihr Coveralbum wahre Perlen vorgenommen.

Mittlerweile weit über 60 und immer noch rockend: Dave Wyndorf betreibt unermüdlich Monster Magnet. Zuletzt legte man das beachtlich gute 2018er „Mindfucker„. Der Sound hat sich über die Jahre vom abgefahrenen Space Rock zum bodenständigen Space Rock entwickelt. Dennoch zündet das breitbeinige Gegroove weiterhin.

Mit „A Better Dystopia“ (Napalm) legen Monster Magnet nun das erste Cover-Album vor. Das Konzept dahinter folgt dem Wirken von Dave Diamond. Der Radio-DJ schob die frühe Psych Rock-Szene an, verhalf Bands zu einer Hörerschaft. Der John Peel des Acid Rock, ungefähr.

Die einleitenden Worte auf dem Opener „The Diamond Mine“ stammen von ihm und auch die Songauswahl wäre wohl in seinem Sinne gewesen. Es finden sich rare, eher unbekannte Songs von Psych Rock-Bands der 1960er und 1970er wieder.

Klar, Hawkwind („Born to Go“) und die Pretty Things („Death“) kennt man. Aber Josefus? Gibt hier jedenfalls Einiges zu entdecken. Monster Magnet bleiben oft nah am Original, tragen aber etwas dicker auf.

Schön das verschwurbelte „Epitaph for a Head“ (J. D. Blackfoot), toll das Groove-Monster „Mr. Destroyer“ (Poo-Bah). Mit den Table Scraps wird auch eine aktuelle Band gewürdigt. „Motorcycle (Straight to Hell)“ fällt etwas punkiger aus. Steht Wyndorf & Co. auch okay. Besser gehen aber die epischen Rocker, wie „Learning to Die“ (Dust).

Fazit: Spannende Schatzsuche.

Monster Magnet - A Better Dystopia

7.4

7.4/10
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