Review: Mondo Generator – Shooters Bible

Nick Oliveri veröffentlicht ein verlorenes Album seines Stoner-Punk-Projekts.

Vergangene Woche zeigte uns Nick Oliveri auf der neuen Mondo Generator-Platte „Fuck It“, dass er es immer noch kann. Sein Stoner-Punk ist hart, seine Wildheit kaum einzufangen.

Nun werfen wir wieder einen Blick zurück. 2010 wollte Oliveri sein Projekt Mondo Generator wieder aktivieren. Er begab sich ins Studio, fand sich aber plötzlich ohne Band wieder. Lediglich Hoss Wright stand zur Verfügung.

Oliveri nahm trotzdem auf, spielte alles bis auf die Drums ein. Die fertige Platte legte er auf einen Stapel und sie geriet in Vergessenheit. Die Aufnahmen sollten nie veröffentlicht werden.

Zehn Jahre später erhalten wir die Songs doch noch. Unter dem Namen „Shooters Bible“ legt Heavy Psych Sounds das vergessene Album auf. Einige der Songs sind dabei bereits bekannt.

„Dead Silence“, „Won’t Let Go“, „Burn A/The Bridge“, „This Isn’t Love“, „Hang `Em/Me High“, „Central Nervous System High School“, „Smashed Apart“, „Night Calls“ und „The Last Train“ kamen in Varianten auf dem 2012er „Hell Comes To Your Heart“ unter. Zudem kennen wir einzelne Songs von Single-Releases, wie etwa das Iggy Pop-Cover „Dog Food“.

Wie ist denn die Qualität der Tracks? Manchmal rumpelt es gar heftig, einige Tracks sind etwas ziellos, prinzipiell ist das aber alles voll okay. Es ist Mondo Generator-Sound, der sich hier heftiger an Punk anlehnt. „Won’t Let Go“ ist driftender Stoner während „This Isn’t Love“ und „Smashed Apart“ fast schon poppig ausfallen.

Fazit: Oliveri-Fans greifen sowieso zu.

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