Review: Mondo Generator – Fuck It

Nick Oliveri reaktiviert sein altes Projekt und blickt zurück.

Nächstes Jahr wird Nick Oliveri 50. Vielleicht kann man sein neues Mondo Generator-Album als Zwischenbilanz sehen. Es beginnt beim Titel: „Fuck It“ (Heavy Psych Sounds) überschreibt die Karriere des Kaliforniers passend. Geschissen hat er sich nie etwas.

Die erste Mondo Generator-Platte wirft einen Blick zurück, fährt Wegbegleiter auf, begräbt Legenden. „Kyuss Dies!“ schreit er etwa hinaus, begleitet von einem coolen Stoner-Groove. Möge dieses Kapitel damit nun endgültig beendet sein.

Dickie Moist von Moistboyz tritt auf dem treibenden Titeltrack auf, der schöne Riffs und ein Zwischenspiel am Lagerfeuer bereithält. Blag Dahlia von den Dwarves darf die Punk-Nummer „When Death Comes“ mitanschieben. Und auf dem Experiment „Option Four“ schlägt Oliveri die Brücke zu seinem Lieblingsprojekt, wenn er Ex-Queens of the Stone Age-Drummer Joey Castillo hereinbittet.

Oliveri steht mit einem Bein im Wahnsinn. Gestützt wird er dieses Mal von Mike Amster (Nebula) und Mike Pygmie (John Garcia And The Band Of Gold). Sie schaffen es gut, den Meister einzufangen und ihm von seinem Punk-Express herunterzuholen.

„Nowhere Man“, zu dem Bob Balch (Fu Manchu) ein paar Riffs beisteuert, ist etwa entspannter Stoner Rock. Auch „There’s Nothing Wrong“ ist staubig und wälzend.

Punk ist aber die bestimmende Klangfarbe. Sehr gut gerät dieser auf „Turboner“ oder „Disease With No Control“.

Fazit: Wild, wie wir es kennen und mögen.

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