Review: MOAR – Poppy Balboa

Das Ein-Mann-Projekt MOAR veröffentlicht ein Mini-Album voller Sommerhits.

MOAR ist das Projekt von Rafael Valles Hilario, der zudem bei The Jagged Frequency spielt. Der Mann aus Antwerpen veröffentlichte 2017 das wunderbar wahnsinnige „Future Furby“. Nun kehrt er mit einem neuen Mini-Album zurück.

Poppy Balboa“ (Belly Button Records) beinhaltet acht neue Songs, allesamt perfekte Sommerhits für all jene, die bescheuerten Garage Psych bevorzugen. Die Tracks sind recht knackig gehalten und durchbrechen kaum die 2:30-Minuten-Schallmauer.

Dennoch reicht die Laufzeit, um unterschiedliche Richtungen einzuschlagen. „Sweet Lorretta“ beginnt etwas scheppernder Surf und fällt dann aber der Hälfte in sich zusammen. Langsam nimmt der Song wieder Fahrt auf und wird zur wilden Orgie.

Die Klangfarbe ist sonnig, die Party findet am Pool mit ordentlich Bier und Weed statt. „Walking On Your Body“ ist sehr wild, „Indeed“ fetter Fuzz Punk. Hektisch wird es mit „Big Fox“, catchy und cool mit „Eat Rice“.

Den schönsten Ohrwurm verursacht „Dream Machine“. Ein paar Horrorbilly-Elemente schleichen sich bei „Green Toy Man“ ein. Zum Abschluss gibt es mit „Elbow In The Sand“ einen relaxten Surf-Track.

Fazit: Rasant und abgefahren.

7.7

Fazit

7.7/10